Schädigen Gammastrahlen Bildsensoren?

Veröffentlicht am 05. August 2011 von Werner Rolli

Der Videomitschnitt eines Vortrages von Rob Hummel muss uns zu Denken geben. Hummel erklärt auf anschauliche Weise die Unterschiede zwischen analoger – bzw. Film basierter – und digitaler Aufnahme. Er visualisiert, wie Licht in die Filmschicht eindringt und zeigt dann, wie der Sensor Licht aufnimmt. Hummel ist Spezialist  für Kinofilme und hat für Firmen wie Technicolor, Dalsa, Disney Studios und andere klingende Namen gearbeitet. Seine Ausführungen sind aber nicht nur für Filmfans interessant, sondern auch für Fotografen. Alarmierend ist die Aussage, dass Gammastrahlung – die atosphärische Strahlung, denen wir auf  Flügen ausgesetzt sind – offenbar als “Pixelkiller” gelten.  Er habe immer wieder erlebt, dass Kameras nach längeren Flügen tote Pixel aufweisen. Kaschiert werde das Problem offenbar per Software, die in verschiedenen (digitalen Film-)Kameras implementiert werde. Wäre interessant zu wissen, ob das ein Problem für Spiegelreflexkameras darstellt.

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